Weihnachten

Alle Welt

Sie ist bereit

für diese Zeit

Stimmungen tun sich kund

Wünsche kommen

nicht nur

aus Kinder Mund

Glitzernde Tannenbäume

Menschen haben jetzt Träume

Kerzen scheinen hell

Doch sie vergehen auch 

Ganz schnell

Gutes Essen guter Wein

Das Leben es ist heut ganz fein

Duft das ganze Haus erfüllt

Der Appetit ist jetzt gestillt

Für einen Moment steht die Welt

Ganz still

Weil „Jemand“ es so will.

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Anker des Lebens

Wasserwellen umspülen mich

Gedankenwellen ergreifen mich

Stürmisch zart fasst mich das Meer

Nicht mehr fauchend

Nicht mehr greifend

Zärtlich umspült es mich

Brauche keinen Kampf

Längst verstanden

Sollst immer bei mir sein

Doch du mein Meer, bist

längst mein

Versöhnt mit den Wellen des Lebens

Schwimme ich nun dahin

Den Hafen,

In Sicht

Dort lasse ich ihn herab

Den Anker des Lebens

Damals

Es steht kein Baum

In diesem Traum

Hernieder liegen sie

Aufstehen sie nie

Sturm geht übers Land

Nichts hält ihm Stand

Blätter stieben herbei

Alles geht entzwei

Liebe verweht

Alles zergeht

Hoffnung zerfließt

Wenn du doch bliebst

Duft deines Haar

Wie schön es doch war……

Nebel

Nebel liegt auf dem Land 

Umschließt es mit kalter Hand 

Verwischt die Kontur 

Gibt uns einen Schwur 

Sich zu lösen alsbald 

Wird nie alt 

Birgt manch Geheimnis

Verdrängt die Finsternis

Hüllst mich ein

Ich bin ganz dein

In dir bin ich nur ich

Gedicht ohne Namen

Der Sturm wütet über das Land. 

Nie gekannt.

Nichts kann ihm widerstehen,

vieles verschwindet auf Nimmerwiedersehen.

Bäume, Äste, Blätter alles fliegt 

rings um her,

der Natur gegenüber haben wir

keine Gegenwehr.

Sturm und Wind sind wie ein Kind 

alles dreht sich sehr geschwind.

Nach dem Sturm 

Ist alles still. 

Wer nicht dabei war,

es kaum glauben will.

Umhergepurzelt liegt alles da,

nichts mehr wie es vorher war. 

Hilflos wir Menschen 

und klein, 

Doch,

wie der Sturm die Natur,

so machen auch wir 

unsere Gedanken rein.

Nie vergessen

Gedanken nicht 

verblassen,

Nie vergessen 

die uns haben verlassen.

Verloren ihr Leben.

Des Lebens Glück 

war ihr nicht gegeben

Vergesst nie der Toten Mahnung 

Sagt später nicht 

Ihr hattet keine Ahnung 

Die Sonne strahlt 

zeigt uns ihre Lebenskraft 

Niemandem sonst

gebührt über uns 

die Macht.

Immer da

Die Träume der Nacht

Vergangen

Verwischt

Verweht

Die Sonne erwacht

Sehe das Licht

Etwas Neues anbricht

Sonnige Strahlen auf der Haut

Wie deine Hand darauf

Wundersame Geborgenheit –

So vertraut

Dringen wie du

Bis in mein Herz

Verbleiben dort

Gehen nimmer fort

So wohnst du dort

Halte dich

Du mein großes Glück

Jann-Bernd Webermann Juli 2019

Schlaf

Nacht

Schattengleich lieg ich da

Zwischen Traum und Wach

Lässt mich nicht gehen

Lässt mich nicht verstehen

Licht der Sterne

Reichen nicht zum Leben 

Der Tag graut

Mich auch vor ihm?

Sonne erster Strahl

Bringt mich zurück 

In die Welt

Verlassen liegt nun sie

Die Schattenwelt 

Jeden Tag 

Jede Woche 

Jeden Monat 

Jedes Jahr 

Schlaf 

Bruder des Todes